Wohnung oder Zwinger

Es gibt viele Menschen, die der Meinung sind,
ihrem Husky ginge es draußen, im Zwinger am besten.
Im Prinzip mag dies richtig sein.
Natürlich fühlt sich der Husky draußen am wohlsten.
Aber das ist bei den meisten anderen Rassen ebenso der Fall.
Dort darf er herumtoben und spielen wie er will.
In seinem Zwinger hat er sein eigenes Reich. Dort macht es auch nichts,
wenn er mal den Wassernapf umschüttet oder sonst etwas anstellt.
Gegen die Auffassung, ein Husky sei der perfekte Zwingerhund und beschäftigt sich dort den ganzen Tag gut allein, wehre ich mich!
Huskys brauchen den Familienanschluss ebenso wie alle anderen Rassen auch. Dass sie nicht so treu und unterwürfig gegenüber ihrem Herren sind, wie andere Rassen, hat damit nichts zu tun.
In ihrer ursprünglichen Heimat lebten die Hunde im engen Familienkontakt, zusammen mit ihren Besitzern
und deren Familien zusammen auf engstem Raum.
Daran hat sich bis heute nicht viel verändert.
Sie sind es eben nicht von Geburt an gewohnt, den ganzen Tag allein in einem Zwinger eingesperrt zu sein.

Ich halte es für die beste Alternative dem Hund beides anzubieten. Unsere Hündin beispielsweise, lebt mit uns zusammen im Haus.
Im Garten hat sie aber auch einen geräumigen "Spielzwinger",
in den sie immer wieder gern hineingeht.
Lassen wir sie frei im Garten laufen, geht sie schon von sich aus in den Zwinger und es kommt nicht selten vor, dass sie nicht wieder raus will. Im Allgemeinen kommt sie aber nur in den Zwinger,
wenn wir arbeiten sind.

Was man nun, für sich selbst, für die richtige Methode hält,
muss man selbst entscheiden. Aber man sollte sich immer Gedanken darüber machen, was für den Hund das Beste ist.