Was der Nordische so mit sich bringt
Nordische Hunde sind generell sehr stur.
Man muss sich von vorn herein darüber im klaren sein,
dass es kein Zuckerschlecken ist, einen Husky zu erziehen.
Nordische Hunde wurden zu dem Zweck gezüchtet,
ihren Herren auf dem Schlitten zu ziehen.
Mit anderen Worten, sie wurden nicht zu Hunden gemacht,
die ohne Leine brav bei Fuß gehen.
Durch ihr doppeltes Fell haaren Huskys das ganze Jahr
über mehr oder weniger stark.
Auch wenn man nie zuvor Probleme mit Hundehaaren gehabt hat,
sollte man vor der Anschaffung eines Huskys,
lieber einen Allergietest machen lassen.
Man sollte auch kein Problem mit überall herumliegenden Haaren
in der Wohnung haben.
Es ist nichts außergewöhnliches, dass man gerade gesaugt hat
und schon wieder überall in der Wohnung dicke Fellflusen umherfliegen.
Hier empfiehlt es sich, wenn man glatte Böden,
wie Laminat, Fliesen oder Parkett in den Räumen hat,
in denen der Hund sich aufhalten soll oder darf.
Huskys sind alles andere als Sensibelchen.
Sie reagieren nicht auf einen bösen Blick.
Im allgemeinen braucht ein Husky eine konsequente und harte,
aber gleichzeitig auch gerechte und liebevolle Erziehung.
Ein Husky geht immer mit dem Kopf durch die Wand und er wird immer nur das tun, was er persönlich für das beste hält.
Nordische Hunde sind noch sehr Naturbelassen.
Dies spiegelt sich nicht nur in ihrem Äußeren,
sondern auch in ihrem Wesen wieder.
Huskys sind extrem intelligent.
Auf denselben Trick fallen sie höchstens zweimal herein.
Sie merken schnell, wie sie für sich einen Vorteil
herausschlagen können.
Ihr Überlebenstrieb und die natürliche Intelligenz sind bei ihnen
(im Gegensatz zu manch anderen Hunderassen,
die ich hier nicht nennen will)
glücklicherweise nicht, durch übertriebene, unüberlegte Zucht, verlorengegangen.
Ein Husky muss gefördert werden. Er braucht Bewegung im gleichen Maße wie Futter und Wasser.
Ein Husky der gar keine, oder zu wenig Bewegung hat,
kann unausstehlich werden.
Und das Leben mit ihm wird keinen Spaß machen.
Eben solche Hunde sind es, die in den Tierheimen dieser Welt landen.
Nicht etwa, weil sie so schreckliche Hunde sind,
sondern weil ihre Besitzer sich nicht richtig über diese Rasse informiert oder gedacht haben, es sei alles übertrieben,
was in all diesen Büchern geschrieben steht.
Ein Husky, der ausgelastet und somit glücklich ist,
ist einer der tollsten Hunde,
die man sich vorstellen kann und wohl einer
der treuesten Freunde des Menschen.
Diese Rasse bezaubert mit ihrem Charme.
Welcher Mensch kann schon einem Husky wiederstehen,
der einem freundlich ins Gesicht lächelt.