Hundesport

Wie ich schon häufig erwähnt habe, ist ein Husky ein Hund für sportlich aktive Menschen. Den ganzen Tag nur auf dem Sofa sitzen und fernsehen ist also nicht. Ein gut ausgelasteter Husky ist der liebste Hund den man sich vorstellen kann. Ein unausgelasteter Husky hingegen kann eine echte Belastung für den Besitzer werden. Aber genug davon, das habe ich ja alles schon 1000 mal erwähnt!
Wenn ihr diesen Link angeklickt habt, wollt ihr sicher wissen, was ihr mit eurem Husky alles so anstellen könnt.
  • Selbstverständlich alles was mit Laufen zu tun hat.
  • Fahrradfahren
  • Skilanglauf
  • Wandern (usw. ........)
Du musst nur daran denken,
dass der Hund dabei unbedingt an der Leine zu bleiben hat!!!


Der Hundesport:

Es gibt leider nur wenige Hundesportarten, die man mit einem Husky ausüben kann. Agility, Obidience, Flyball, etc. fallen leider aufgrund des Leinenzwangs weg. Der Husky begeistert sich allerdings auch nicht dafür. (Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)) aber man wird ihn nie so begeistert bei der Sache sehen wie z.B. einen Border Collie.) Es gibt allerdings eine Sportart für die der Nordische geeignet ist wie kein zweiter, schließlich wurde er dafür gezüchtet – richtig, er ist ein Schlittenhund!!!

Schlittenhunderennen
    • Will man professionell mit seinem Husky „schlittenfahren“, sollte man sich vorher darüber im klaren sein, dass ein Hund dafür nicht ausreicht. Zwar gibt es auch hier Möglichkeiten, (z.B. mit „Pulka“ und Langlaufskiern) aber für ein richtiges Rennen sollte man schon an die vier Hunde haben. (Gerade ein großer Mann sollte daran denken, dass er bestimmt so viel wiegt wie vier Hunde zusammen!!!)
    • Es ist auch ein teurer Spaß! Ein Schlitten kostet ne schöne Stange Geld und ein Profi braucht auch noch ein Gerät für den Sommer – Training muss sein.
    • Ein Hund muss vollkommen ausgewachsen sein, bevor er vor den Schlitten darf. Die Knochen müssen voll entwickelt sein, da sonst ernsthafte Schäden entstehen können!!! Bevor der Hund nicht wenigstens ein Jahr alt ist, darf man nicht mit dem Training beginnen. Der Hund wird auch nicht sofort vor den Schlitten gespannt, man beginnt mit Trockenübungen.
    • Um eine, Irrtum vorzubeugen: Anders als im Volksmund behauptet zieht der Hund sein Herrchen nicht! Herrchen läuft (z.B. bergauf) nebenher und schiebt den Schlitten mit!! Bergab rodelt Mensch runter.


Lasst euch bloß nicht entmutigen! Schlittenhundesport ist einfach toll! Das soll hier gar keine Panikmache sein! Da sind eben nur so ein paar Dinge, die man wissen sollte. Es gibt auch Leute die sagen, „ich möchte Schlittenfahren, ich hohl mir nen Husky“. Hier ist der Reiz der Sport und nicht der Hund. Das kann zwar sowieso nicht die richtige Einstellung sein, aber hat man dann auch noch ne falsche Vorstellung von dem Sport, bekommt das Tierheim ruckzuck Zuwachs. Ich persönlich nehme nicht an Schlittenhunderennen teil. Ich habe nur die eine Hündin und das wäre sicherlich nicht ausreichend.

Mein Tipp:
Man kann sich auch einen Husky anschaffen, wenn man kein „Sportfreak“ ist! Darf der Hund täglich ½ - 1 Stunde volle Kanne neben dem Fahrrad herlaufen, ist er super glücklich und ausgelastet!! (Spatzieren gehen reicht allerdings nicht aus. Auch wenn es zwei Stunden täglich sind. Es sei denn man benutzt eine lange (ca. 20m) Leine. Dann kann das dem Hund auch ab und zu mal ausreichen.)