Was der Border mit sich bringt
Bei keiner anderen Hundeart kommen so viele Fälle der Verhaltensstörung vor, wie beim Border Collie.
Dies sollte man unbedingt beachten,
wenn man sich einen Hund dieser Rasse kaufen will.
Diese Verhaltensstörungen beruhen meist auf der hohen Intelligenz des Border Collies. Diese, zusammen mit seinem Arbeitsdrang, sorgt dafür, dass der Border ständig beschäftigt werden will. Kann man ihm diese Beschäftigung nicht bieten, sicht er sich seinen Ausgleich selber. Das geht von Sachbeschädigung über Aggression bis zur Selbstverstümmelung.
Doch auch bei der Beschäftigung muss man einiges beachten, denn der Border ist seht begeisterungsfähig und er würde zum Beispiel stundenlang Bällchen spielen, wenn man das Spiel nicht vorher abbrechen würde. Denn auch ein Border Collie benötigt seine Ruhephasen.
Bei den Spielen muss man darauf achten, dass sie so abwechslungsreich wie möglich sind.
Nur ständiges Bällchen holen lässt den Hund verdummen und zum regelrechten "Bällchenjunkie" werden.
Ein weit verbreitetes Gerücht besagt, das Border Collies täglich stundenlange Märsche benötigen. In Wahrheit ist es aber so, dass sie nur so viel Bewegung benötigen wie sie es von klein auf gewohnt sind. Macht man schon mit seinem Welpen riesige Spaziergänge, ist es kein Wunder wenn er später einen hohen Bewegungsdrang hat.
Anstatt eines großen Spazierganges sollte man mit einem Border Collie lieber ein intensives Spiel betreiben oder ihm
neue Kunststücke beibringen.
Beachtet man das alles, bekommt man jedoch den besten Hund den man sich wünschen kann. Border Collies sind nämlich sehr verschmust und anhänglich und wollen ihrem Besitzer alles recht machen. Dies kann man sich dann bei der Erziehung zunutze machen und sie sind auch für sämtliche Hundesportarten ideal.